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Ehrenamtliche Arbeit im Kinder- und Jugendbereich ist in Deutschland glücklicherweise weit verbreitet, denn ohne diese wären eine Vielzahl von Aktionen, Projekten und Kulturangeboten nicht möglich. Dabei ist natürlich jedes Angebot der verschiedenen Vereine, Verbände und Interessengemeinschaften individuell und auf seine Art etwas ganz Besonderes. Dennoch ergeben sich essentielle Fragen in Bezug auf die Anleitung von Kinder- und Jugendgruppen die, unabhängig von der Art des Angebotes, übergeordnet zu klären sind um optimal auf Situationen in der gelebten Praxis vorbereitet zu sein. Doch wie lauten diese Fragen? Und vor allem: Wie die Antworten?

Auch in diesem Jahr gab es zwecks professioneller Klärung dieser Fragen ein bereits erfolgreich erprobtes Kasseler Fortbildungsangebot. Die Juleica Schulung im Schlosspark Loshausen (Schwalm-Eder-Kreis) vom 01. -07. August 2016. Um entsprechendes Basiswissen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu erlangen und somit gut vorbereitet kommenden Situationen begegnen zu können, ist dieses kostenfreie und regional initiierte Fortbildungsangebot von jungen Menschen für junge Menschen, besonders erwähnenswert.

Die beliebte Juleica Schulung fand, wie in den Jahren zuvor, auf dem weitläufigen Gelände des Schlossparkes Loshausen statt. Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen stand auch die Arbeit in der Gruppe und das „WIR“ im Vordergrund. In Teams oder Gruppen wurde das Erlernte spielerisch aktiv umgesetzt, dabei selbst erlebt und dadurch leicht verinnerlicht. Durch die Entscheidung der Juleica-Anwärter an einem Intensivseminars teilzunehmen, welches neben der theoretischen Arbeit auch die Selbsterfahrung aktiv gefördert hat, waren auch persönliche Fähigkeiten, sogenannte Softskills, wie Teamfähigkeit und Eigeninitiative in dieser Zeit gefordert. Neben dem Wissen um Gruppendynamische Prozesse, Erlebnispädagogik, Mediation uvm., gab diese Schulung nachhaltig all denen, die Interesse daran haben, mit Jugendlichen zu arbeiten, einen guten Einblick in diese und andere Bereiche der Jugendarbeit. Der Lohn für eine Woche kreativ anregender Intensivschulung in offener, netter Atmosphäre ist die Berechtigung als Betreuer_In an nationalen Ferienfreizeiten z.B. des Landkreises Kassel oder der Kirche teilnehmen zu können.

Ermöglicht wurde dieses ausgezeichnete Kooperationsangebot von dem Jugendwerk der AWO, Kesselschmiede e.V., der Bunte Wege gUG, dem Klang Keller e.V. und der WELL being Stiftung. Durch die gemeinsamen Bemühungen wird dafür gesorgt, dass 12 junge Menschen komplett kostenfrei Zugang zu dem einwöchigen Intensivseminar in Loshausen erhalten haben. Das ist den Partnern dieses Projektes besonders wichtig, da auch eventuelle Kosten für eine Fortbildung, in Form von Teilnahmebeiträgen, zum Erwerb grundlegender Fähigkeiten und Kenntnisse eine Schwelle darstellen können. Denn was später auf die Arbeit mit Gruppen zutrifft, stimmte auch für den oder die Einzelne_n vor Ort in der Schlung:
„Gemeinsam kommen wir zu einem verantwortungsvollen Miteinander.“

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